Alpträume vermeiden – Tipps und Tricks

Träume werden von vielen Menschen als etwas mysteriöses aber Schönes wahrgenommen. Alpträume stellen allerdings eine Ausnahme dar. Wie es zu Alpträumen kommt und was Sie tun können, um diese zu vermeiden verraten wir Ihnen in diesem Artikel.

Wann treten Alpträume auf?

Schlaf lässt sich im in drei unterschiedliche Schlafzyklen aufteilen. Man unterscheidet zwischen dem Bewusstseinszustand, dem REM-Schlaf und dem Non-REM-Schlaf. Zu Träumen und/oder Alpträumen kommt es sowohl während der REM-Phase als auch während der Non-REM-Phase.

Nach dem Einschlafen entspannt sich der Körper und beginnt damit, tagsüber aufgetretene Schäden zu reparieren. Um zu verstehen, was während der einzelnen Phasen geschieht geben wir dir im folgenden Abschnitt nähere Informationen über die verschiedenen Phasen des Non-REM-Schlafs. Dies sind auch die Phasen, in denen es am häufigsten zu Alpträumen kommt.

Die drei Phasen des Non-REM-Schlafs

Schlafstadium N1

Dies ist die Phase zwischen Bewusstsein und Schlaf. Zu Beginn dieser Phase fühlt man sich schläfrig. Das Gehirn sendet nur noch wenige Signale und die Muskelaktivität wird langsam heruntergefahren. Oftmals kommt es zu einem unkontrollierten Muskelzucken. Viele haben das Gefühl, sie würden sprichwörtlich in den Schlaf fallen.

Schlafstadium N2

In diesem Stadium hören die Augen auf, sich zu bewegen. Außerdem reduziert sich der Herzschlag und die Körpertemperatur fällt. Der während dieser Phase ist sehr leicht.

Schlafstadium N3

Während der sogenannten Tiefschlafphase sind die Gehirnwellen äußerst langsam. Diese Phase zeichnet sich durch einige markante Veränderungen aus. Sowohl die Körpertemperatur als auch der Blutdruck gehen noch weiter zurück. Darüber hinaus wird der Körper unbeweglich, um einen möglichst erholsamen und tiefen Schlaf zu gewährleisten. Viele Menschen bekommen in diesem Stadium Alpträume.

Was sind Alpträume eigentlich?

Albträume sind für viele etwas Unheimliches. Warum Menschen Albträume bekommen konnte bis heute nicht abschließend geklärt werden. Experten gehen allerdings aus, dass Stress zu den möglichen Auslösern gehört. Viele berichten, dass sie in ihren Albträumen gejagt werden, tief fallen oder mit anderen Ängsten konfrontiert werden.

Psychologen sind der Überzeugung, dass sich alle Träume auf bewusste oder unbewusste Erfahrungen zurückführen lassen.

Für den einfachen Bürger stellen die Erlebnisse im Traum sowie die Traumdeutung ein großes Mysterium dar. Dies ist nicht zuletzt auch der Grund, warum viele Menschen so ein Problem mit Albträumen haben.

In einigen Fällen geht dies sogar soweit, dass die Alpträume negative Auswirkungen auf den Alltag haben.

So können Sie Albträume vermeiden

Um Albträume zu vermeiden gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Die gängigsten Methoden haben wir in der folgenden Liste für Sie zusammengetragen.

Passen Sie Ihre Aktivitäten an

Die meisten Schlafexperten sind der Überzeugung, dass wir die Erlebnisse des Tages in unseren Träumen verarbeiten. Theoretisch bedeutet dies, dass Sie von einem Unfall träumen werden, wenn Ihnen jemand am Tag zuvor in Ihr Auto gefahren ist.

Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass Sie Albträume weitestgehend verhindern können, wenn Sie tagsüber positive Dinge erleben. Vermeiden Sie Horrorfilme oder nervenaufreibende Nachtlektüren bevor Sie Schlafen gehen.

Viele von Albträumen geplagte Menschen sind sich diesem Zusammenhang nicht bewusst und wundern sich, dass sie Nacht für Nacht von schlechten Träumen verfolgt werden.

Beschäftigen Sie sich mit Ihren Albträumen

Unabhängig davon ob Sie es in Ihren Albträumen mit Vampiren, Monstern oder Riesenspinnen zu tun haben, um Albträume zu verhindern ist es ratsam, sich mit diesen zu beschäftigen.

Diese Form der Selbstreflektion kann Ihnen dabei helfen, mit schlechten Träumen umzugehen und wieder besser zu schlafen. In vielen Fällen lassen sich Albträume auf eine problematische Lebenssituation zurückführen.

Häufig genügt es, die Dinge wieder ins Reine zu bringen um wieder ohne Albträume schlafen zu können.

Medikamente

In manchen Fällen sind bestimmte Medikamente für widerkehrende Albträume verantwortlich. Wenn Sie scheinbar grundlos schlecht träumen und regelmäßig Medikamente nehmen müssen, kann es sein, dass die Albträume eine unerwünschte Nebenwirkung der Medikation darstellen.

Dies liegt daran, dass Psychopharmaka und andere Medikamente bei einigen Patienten zu Halluzinationen führen können. Wenn Sie den Verdacht haben, dass die Medikamente, die Sie nehmen einen negativen Einfluss auf Ihre Träume haben, sollten Sie Ihren behandelnden Arzt darauf ansprechen.

Oftmals hilft es, die Dosierung zu ändern, um Albträume zu verhindern.

Nehmen Sie professionelle Hilfe in Anspruch

Wie bereits erwähnt können Albträume einen Effekt auf das alltägliche Leben haben. Schlimmstenfalls sind die Auswirkungen so groß, dass die einfachsten Aufgaben oder gar ein normaler Tagesablauf unmöglich werden.

Besonders extrem, aber auch selten sind Symptome, die denen einer posttraumatischen Belastungsstörung ähneln. Die Betroffenen werden dann auch tagsüber von plötzlich auftretenden Halluzinationen oder Wahrnehmungsstörungen heimgesucht.

Wenn Ihre Albträume Sie auch in Ihrem Alltag belasten sollten Sie nicht zögern und professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

Qualifizierte Therapeuten haben ausreichend Erfahrung, um bei entsprechenden Erlebnissen zu helfen und der Ursache für das Problem auf den Grund zu gehen.

Lassen Sie sich nicht zu stark beeinflussen

Jeder Mensch leidet hin und wieder unter Albträumen. Solange diese nicht im Übermaß auftreten und es sich nicht um Anfälle wie bei der nächtlichen Angst handelt, sollten Sie diesen nicht zu viel Bedeutung zukommen lassen.

Wenn Sie anfangen, Ihre Albträume zu nah an sich heranzulassen kann dies zu psychischem Problem führen. Schlimmstenfalls entsteht ein Teufelskreislauf mit immer heftigeren Albträumen, der zu Schlaflosigkeit und andere Probleme zur Folge haben kann.

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