Nackenstützkissen

Wenn Sie unter Nackenverspannungen leiden, kann Ihnen ein Nackenstützkissen helfen. Was das Besondere an Nackenstützkissen ist und welche Faktoren Sie beim Kauf eines Nackenstützkissens beachten müssen erfahren Sie in diesem Artikel.

Was ist ein Nackenstützkissen?

Nackenstützkissen oder kurz Nackenkissen gehören zur Kategorie „orthopädisches Schlafzubehör“ und sind ergonomisch geformt, um beim Schlafen auf der Seite und auf dem Rücken dafür zu sorgen, dass sich die Halswirbelsäule in einer optimalen Position befindet.

Nackenstützkissen gibt es in unterschiedlichen Formen, so dass sich für nahezu jedes Bedürfnis das passende Kissen finden lässt. Die Grundform ähnelt dabei immer zwei unterschiedlich hohen Wellen, die so weit voneinander entfernt sind, dass Kopf und Schulterbereich des schlafenden hineinpassen.

In der Regel bestehen Nackenkissen aus viskoelastischem Schaumstoff. Dabei handelt es sich um einen synthetischen Füllstoff, der nachgiebig ist und sich unter Belastung an Ihre Konturen anpasst.

Für wen sind Nackenstützkissen geeignet?

Nackenstützkissen sind für all diejenigen geeignet, die regelmäßig mit Beschwerden im Nacken- und Schulterbereich zu kämpfen haben. Entsprechende Beschwerden lassen sich durch die Verwendung eines Nackenstützkissens lindern.

Da Nackenstützkissen auch von Menschen als angenehm empfunden werden, die keine Probleme mit Ihrer Halswirbelsäule haben sind, diese auch als vorbeugende Maßnahme zu empfehlen. Sie können Sie sich folglich auch dann ein Nackenstützkissen kaufen, wenn Sie frei von Verspannungen sind.

Mögliche Ursachen für Nackenschmerzen

So ziemlich jeder Mensch ist bereits mit Nackenschmerzen am Morgen aufgewacht. Solange es sich dabei um eine Ausnahme handelt besteht kein Handlungsbedarf. Wenn Sie allerdings häufiger mit Schmerzen im Nackenbereich wach werden, ist dies ein Indiz dafür, dass Sie das falsche Kissen benutzen.

Rein wissenschaftlich betrachtet benötigen wir ein Kissen, damit der Kopf gestützt- und der Höhenunterschied zur Matratze ausgeglichen werden kann.

Ohne – oder mit dem falschen – Kissen kann es passieren, dass die Halswirbelsäule überstreckt wird. Als Folgeerscheinung kann es zu chronischen Nackenschmerzen sowie Kopf- und Rückenschmerzen kommen.

Um gesundheitliche Beschwerden zu lindern oder gar nicht erst aufkommen zu lassen empfiehlt sich ein Nackenstützkissen.

So finden Sie das passende Nackenstützkissen

Wenn Sie auf der Suche nach einem Nackenstützkissen sind haben Sie die Wahl zwischen unzähligen Modellen. Damit Sie unter der Fülle an Angeboten die richtige Entscheidung treffen haben wir es uns   zur Aufgabe gemacht, Sie über alle relevanten Kaufkriterien zu informieren.

Höhe

Wenn es um die Höhe geht ist Ihre Schlafposition ausschlaggebend. In der Regel differenziert man zwischen 3 verschiedenen Schlafpositionen

  • Rückenschläfer: Beim Schlafen auf dem Rücken darf das Nackenstützkissen nicht zu hoch sein, da sich die Wirbelsäule dadurch überstrecken könnte. Entscheiden Sie sich daher lieber für ein etwas flacheres Modell. So ist sichergestellt, dass die Wirbelsäule gerade ist und Sie beschwerdefrei aufwachen.
  • Seitenschläfer: Wenn Sie mit einem „normalen“ Kissen auf der Seite schlafen bildet sich dabei in den meisten Fällen eine Lücke zwischen der Schulter, dem Kopf und der Matratze. Dies lässt sich durch die ergonomische Form eines Nackenstützkissens füllen, so dass die Halswirbelsäule ausreichend gestützt und entlastet wird. Da Männer oft breitere Schultern haben, als Frauen benötigen diese meist auch ein höheres Stützkissen.
  • Bauchschläfer: Für Bauchschläfer sind Nackenkissen ungeeignet.

Bei einigen Ausführungen kann man dank entnehmbarer Schaustoffschichten Änderungen an der Höhe vornehmen. Bei anderen Nackenstützkissen lässt sich die Höhe (und der Härtegrad) durch einen integrierten Wasserkern anpassen.

Material

Wie bei allen Kissen stellt das Material ein wichtiges Kaufkriterium dar. Welches Material verwendet wurde ist nämlich nicht nur für Allergiker interessant, sondern hat außerdem Auswirkungen auf den Preis, den Nutzen sowie den Komfort.

Da viele Nackenstützkissen über eine Füllung aus viskoelastischem Schaum verfügen sind Sie für Allergiker gut geeignet. Um für eine gewisse Luftzirkulation zu sorgen setzen die meisten Hersteller auf eine spezielle Schaumstruktur. Somit sind Nackenkissen auch für warme Sommernächte geeignet.

Sollten Sie dennoch schwitzen nimmt das Material die Flüssigkeit auf, ohne im Laufe der Zeit zu riechen.

Qualität

Wenn Sie sich eine Enttäuschung ersparen und möglichst lange etwas von Ihrem Nackenkissen haben wollen, sollten Sie auf eine hochwertige Verarbeitung achten.

Um einen Eindruck von der Qualität zu bekommen können Sie sich beispielsweise Testberichte und/oder Kundenbewertungen im Internet durchlesen.

Reinigung

Die Schaumfüllung eines Nackenstützkissens lässt sich nicht waschen. Damit Sie dennoch auf einem sauberen Kissen schlafen ist es ratsam ein Modell zu wählen, bei dem sich der Bezug abnehmen und waschen lässt.

Geben Sie den Kissenbezug mindestens einmal monatlich in die Wäsche. So lässt sich das Risiko einer allergischen Reaktion durch Milbenkot, Pollen oder andere Allergene reduzieren und Ihr Nackenkissen bleibt geschützt.

Was kostet ein Nackenstützkissen?

Da der Preis von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig ist lässt sich diese Frage nicht pauschal beantworten. Aus eigener Erfahrung lohnt es sich ein Paar Euro mehr zu investieren und dafür ein Kissen zu Kaufen, dass den eigenen Vorstellungen entspricht. So sparen Sie sich den mit einem Fehlkauf verbundenen Ärger und Stress. Qualitativ hochwertige Nackenstützkissen können bis zu 150€ kosten. Eine Investition, die sich lohnt, wenn man bedenkt, dass man dafür ein Produkt erhält, dass die Schlafqualität erhöht und Beschwerden reduziert.

Wo kann ich ein Nackenstützkissen kaufen?

Beim Kauf eines Nackenstützkissens können Sie sich zwischen Onlineshop und stationärem Handel entscheiden. Eine Bestellung im Internet bringt den Vorteil mit sich, dass Sie zwischen vielen Modellen wählen können und das Kissen Ihrer Wahl nachhause geschickt bekommen. Außerdem ist die Suche nach Angeboten im Internet leichter. Der Gang in den Laden hingegen gibt Ihnen die Möglichkeit, sich von dem erfahrenen Fachpersonal vor Ort beraten zu lassen.

Bezahlt die Krankenkasse ein Nackenstützkissen?

Da orthopädische Nackenstützkissen mitunter recht kostspielig sind, ist die Frage nach einer Unterstützung durch die Krankenkasse nicht unüblich.

Wenn Sie eine Diagnose vom Arzt haben, hängt die Kostenübernahme vom Hilfsmittelverzeichnis Ihrer Krankenkasse ab. Da ein Nackenstützkissen der Kategorie „Orthopädische Hilfsmittel“ zuzuordnen ist, gibt es von vielen Krankenkassen zumindest einen Zuschuss.

Wir empfehlen Ihnen vor der Anschaffung Kontakt zu Ihrer Krankenkasse aufzunehmen und diese nach einer Unterstützung zu fragen.

Fazit

Mehr als die Hälfte der Bevölkerung leidet unter Beschwerden im Nacken und Schulterbereich. Nicht selten lassen sich die Probleme auf eine falsche Schlafposition zurückführen. Nackenstützkissen sind so geformt, dass die Halswirbelsäule beim Schlafen richtig positioniert ist. Wenn Sie auf der Seite oder dem Bauch schlafen ist ein Nackenstützkissen das richtige, um Schmerzen zu reduzieren oder vorzubeugen.

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