Schlafprobleme nach einer Trennung

Sie haben sich frisch von Ihrem Partner getrennt und haben nun mit Schlafstörungen zu kämpfen? Schlafprobleme nach einer Trennung sind nichts Ungewöhnliches. Warum Schlaflosigkeit nach einer Trennung auftritt und was Sie dagegen unternehmen können verraten wir Ihnen in diesem Artikel.

Mögliche Ursachen für Schlafprobleme nach einer Trennung

Wenn Sie nach einer Trennung unter Schlafstörungen leiden sind Sie mit diesem Problem nicht allein. Schlaflosigkeit gehört zu einer von vielen unangenehmen Begleiterscheinungen einer Trennung. Die häufigsten Ursachen für Schlafprobleme nach einer Trennung haben wir Ihnen im folgenden Abschnitt aufgelistet.

Stress

Stress gilt als eine der Hauptursachen für Schlaflosigkeit. Das es nach einer Trennung zu Stress kommt ist kein Wunder. Zum einen müssen Sie sich mit Ihren – eventuell verletzten – Gefühlen auseinandersetzen und zum anderen müssen Sie sich mit Ihrer neuen Lebenssituation arrangieren. Ein erhöhter Stresspegel lässt den Cortisolspiegel im Blut ansteigen. Dabei handelt es sich um ein Hormon, dass den Körper in höchste Alarmbereitschaft versetzt und ein Einschlafen somit unmöglich macht.

Liebesentzug und Herzschmerz

Insbesondere nach einer langjährigen Beziehung ist eine Trennung schmerzhaft und emotional aufwühlend. In einigen Fällen kann das Liebesaus sogar körperliche Schmerzen auslösen. Wissenschaftler fanden heraus, dass die Symptome einer Trennung denen eines Drogenentzugs ähneln. Es ist also kein Wunder, dass eine Trennung Schlafstörungen nach sich ziehen kann.

Depressionen

Wenn wir uns von unserem Partner trennen führt dies zu hormonellen Veränderungen. So wird nach einer gescheiterten Beziehung beispielsweise weniger Oxytocin ausgeschüttet.

Das auch als Bindungs- oder Kuschelhormon Oxytocin wird unter anderem beim Liebesspiel ausgeschüttet und bewirkt, dass wir uns unserem Partner verbunden fühlen.

Eine plötzliche Reduktion des Oxytocin-Spiegels kann zu einem Gefühl von Einsamkeit und einer depressiven Stimmungslage führen.

Schlafstörungen nach einer Trennung bekämpfen

Um nach einer Trennung wieder besser schlafen zu können gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Die folgenden Tipps sollen Ihnen dabei helfen Ihre Schlafstörungen zu bekämpfen.

Sport

Beim Sport werden bekanntlich Dopamin, Serotonin und andere Glückshormone freigesetzt. Regelmäßige Trainingseinheiten wirken stresslösend. Außerdem gibt Ihnen Sport das wichtige Gefühl etwas geleistet zu haben auf das Sie stolz sein können. Insbesondere bei Schlafstörungen nach einer Trennung ist es wichtig, dass Sie etwas für sich tun.

Meditation

Meditation kann sich in vielen Lebenssituationen als nützliche Hilfe erweisen. Die gezielte Entspannung kann Ihnen dabei helfen Ihre Nerven zu beruhigen und Ihre Gedanken unter Kontrolle zu bekommen. Wenn Sie abends vor dem Einschlafen meditieren ist das eine gute Möglichkeit, Ihre Trennung für einen Augenblick zu vergessen. Einige Meditationstechniken sind sogar dazu geeignet, positive Gefühle auszulösen und negatives auszublenden.

Reden Sie mit jemandem

Das Sie nach einer Trennung mit Schlafproblemen zu kämpfen haben ist zunächst nichts Ungewöhnliches. Wenn Sie aber auch nach einigen Wochen noch schlaflos im Bett liegen und sich all Ihre Gedanken nur um Ihren Ex-Partner kreisen ist es an der Zeit etwas zu unternehmen. Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen sich jemandem anzuvertrauen. Dabei kann es sich entweder um einen engen Freund oder einen professionellen Psychologen handeln.

Seien Sie dankbar

Auch wenn es leicht gesagt ist, sollten Sie nach einer gescheiterten Beziehung nicht nur die positiven Aspekte im Kopf haben. Machen Sie das beste aus Ihrer Situation und bleiben Sie optimistisch. Die Schlafstörungen nach einer Trennung lassen automatisch nach, wenn Sie sich mit dem Ende Ihrer Beziehung abgefunden haben und zuversichtlich in die Zukunft blicken.

Fazit

Schlafstörungen nach einer Trennung sind keine Seltenheit. Der mit einer Trennung einhergehende Stress sowie das Gefühlschaos sorgen dafür, dass wir abends schlaflos im Bett liegen. Um wieder besser schlafen zu können raten wir Ihnen vor dem Schlafengehen zu meditieren und Sport zu treiben. Außerdem hilft es mit jemandem über die eigenen Sorgen und Gefühle zu reden.

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